Nina Melenk
26.01.2011
11:21

Der neue Mieterführerschein: Dann klappt’s auch mit dem Auszug!

Irgendwann kommt der Tag, da haben junge Erwachsene einfach keine Lust mehr auf ihr Kinderzimmer bei Mama und Papa. Dann heißt es: „Ab in die eigene Bude!“ Pläne werden geschmiedet, und in Gedanken ist man schon bei der Gästeliste für die Einweihungsparty – bis die ersten Probleme auftauchen: Wohnung zu teuer, Umzug zu aufwendig und überhaupt viel zu viele offene Fragen. Das Projekt „Erste eigene Bude“ scheint vorbei, bevor es richtig angefangen hat.

Ein Auszug will gut geplant sein – diese Weisheit könnte zwar auch von Papa kommen, ist aber zu beachten. Helfen kann hier der neue Mieterführerschein, den Azubis der Stadt Duisburg, der Wohnungsunternehmen vor Ort und des Mieterbundes Rhein-Ruhr e.V. unter dem Motto „Von jungen Menschen – für junge Menschen“ für alle „Wohnanfänger“ verfasst haben.

Auf knapp 30 Seiten beantwortet der Mieterführerschein alles, was ein Nestflüchter so wissen muss zum Thema Auszug: Kann ich mir eine Wohnung eigentlich leisten? Wie finde ich das passende Zuhause für mich? Welche Rechte und Pflichten habe ich als Mieter? Worauf muss ich bei einem Mietvertrag achten? Und was bedeuten eigentlich Wörter wie Lastschrifteinzugsverfahren, Wohnberechtigungsschein oder Gemeinschaftsanlagen? Hinterher weiß man mehr – reinschauen lohnt sich also!

Entstanden ist der Mieterführerschein übrigens im Rahmen der Kooperationsgemeinschaft „WoLeDu – Wohnen und Leben in Duisburg“, in der sich Stadt und ansässige Wohnungsunternehmen zusammen stark machen. Ich habe das Projekt für die LEG als Mentorin begleitet und kann nur sagen: Es hat wirklich großen Spaß gemacht; das junge Team hat viel Zeit und Herzblut in die Sache investiert. Was mir persönlich wichtig war? Jungen Erwachsenen die ersten Schritte in ein selbstständiges Leben – zu dem ja auch eine eigene Wohnung oder WG gehört – ein wenig einfacher zu machen. Ich hoffe, dass uns das mit dem Mieterführerschein gelingt, den Sie übrigens hier herunterladen können.

Nina Melenk

LEG Wohnen NRW GmbH
Calor-Emag-Straße 3
40878 Ratingen
Tel. 0 21 02 / 94 52-38
Fax 0 21 02 / 94 52-30
nina.melenk[at]leg-nrw.de

Henning Beier
12.11.2010
14:18

Tricks, Tore, und Trophäen – und Trikots von LEG

Jeder kann mitmachen“ hieß es am 25. September 2010, als die Mobile Jugendarbeit der Stadt Kreuztal den 1. Kreuztaler Soccer Cup ausrichtete. Insgesamt traten neun Fußball-Teams – mit Jugendlichen verschiedenster kultureller Hintergründe – zum Turnier an und spielten auf dem DFB-Platz am Schulgelände um die heiß begehrten Pokale.

Trotz des aufkommenden Regens bekamen die Zuschauer richtig guten Fußball zu sehen. Und unter den Anfeuerungsrufen der Streetworker zeigten die Kicker jede Menge Tricks und Tore. Klar, die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung gefiel nicht jedem – aber auch das tat der tollen Stimmung keinen Abbruch.

Der Soccer Cup bildete den Abschluss der „Sondierungsphase“ der Mobilen Jugendarbeit, die im Mai dieses Jahres startete. Das Besondere dieser Jugendarbeit ist, wie ich finde, dass man in Kreuztal auf die jungen Menschen zugeht und es ihnen so einfach wie möglich macht, Betreuungs- und Betätigungsangebot anzunehmen.

„Wir erfahren viel schneller mehr über die Bedarfe der Jugendlichen, wenn wir sie an ihren Plätzen aufsuchen und können so auch schneller reagieren, wenn Unterstützung von unserer Seite aus nötig ist. In den nächsten Wochen werden wir die Ergebnisse unserer Arbeit der letzten Monate zusammentragen und im Sozialausschuss der Stadt Kreuztal vorstellen.", so Frank Weber – er leitet federführend gemeinsam mit Daniela Hilgendorff den Bereich der Mobilen Jugendarbeit im Stadtgebiet.

Am Turniertag selbst konnte man gut sehen, dass Sport (und vor allem der Fußball) sprachen- und kulturübergreifend funktioniert – und Jugendliche unterschiedlichster Kultur, Religion und Charaktere verbindet kann.

Somit war der 1. Kreuztaler Soccer Cup für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Grund genug für das LEG-Team, sich ebenfalls an diesem Event zu beteiligen. So ließ man für jeden teilnehmenden Spieler ein LEG-Leibchen und für alle beteiligten Mannschaften jeweils einen LEG-Fußball springen …

Henning Beier

LEG Wohnen NRW GmbH
Mieterbüro Siegerland
Eggersten Ring 18
57223 Kreuztal
Tel. 0 27 32 / 20 49 87
Fax 0 27 32 / 2 84 49
henning.beier[at]leg-nrw.de

Brigitte Unverferth
02.11.2010
16:12

Wir unterstützen AGB-Sprachförderung bei Migrantenkindern

Sind wir mal ehrlich: Leichter im Leben hat es der, der mit Worten umgehen kann, der sich oder seine Meinung „gut verkauft“ – ob im Beruf oder im Alltag. Wer ein Händchen für Sprache hat, wird leider oft allein deswegen besser behandelt und ernst genommen. Das ist meine Meinung. 

Aber nicht jeder wurde als großer Redner geboren. Und bei Grammatik und Co. kommen längst nicht nur Schüler ins Straucheln. Gerade Menschen mit Migrationshintergrund verzweifeln oft genug an den Eigenarten der jeweiligen Landessprache – und können damit ungewollt in soziale Schwierigkeiten geraten. 

Als Eigentümerin der ehemaligen Fabrikanlage „Salzmannbau“ im Düsseldorfer Stadtteil Bilk hat die LEG dort ein denkmalgeschütztes Zuhause für verschiedene Künstler, Sozial- und Kulturbüros geschaffen – und mit weiteren Wohnungsgesellschaften neuen Wohnraum für zahlreiche Familien. 

Insgesamt 2.000 Menschen aus 21 Nationen wohnen auf dem Gelände um den historischen Salzmannbau, davon zahlreiche Kinder und Jugendliche. Insbesondere die Kinder unterstützt der Verein AGB (Link: www.die-agb.com), Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V., der ebenfalls im Salzmannbau ansässig ist. 

Die AGB arbeitet eng mit allen Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie sämtlichen Schulen im Wohnquartier zusammen, wird von der Stadt, dem Land, der „Aktion Mensch“ und anderen gefördert. Auch wir von der LEG machen uns regelmäßig stark bei sozialen Projekten, unterstützen dabei auch die Arbeit der AGB in Bilk.  

So haben wir Mitte September 2010 Herrn Dr. Michael Kiefer von der AGB einen symbolischen Scheck über 2.500 Euro überreicht. Er ist verantwortlich für die Arbeitsbereiche Projektentwicklung, Sprachförderung und Bildungsangebote. 

Investiert wird die Spende in erster Linie in Sprachförderprogramme. Die Mitarbeiter der AGB konnten bereits ein umfassendes Förderkonzept entwickeln – und geplante Sprachförderkonzepte bereits erfolgreich in Kurse umsetzen! Wir freuen uns sehr, wollen Menschen helfen, leichter durchs Leben und den Alltag zu kommen. Jeder soll ernst genommen werden. Wir alle haben eine würdevolle Behandlung und Respekt verdient.

Machen Sie es gut!

Dirk Marciniak
27.10.2010
16:00

Wir machen uns stark für Waisen in Witten

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt Neues zum Thema soziales Engagement der LEG. Diesmal haben wir in Witten den Verein „Waisenheimat“ unterstützt.

Ein symbolischer Scheck über 600 Euro ging Ende Oktober 2010 an Dorothea Kaltenhäuser, Geschäftsführerin der Waisenheimat stationäre und teilstationäre Kinder und Jugendhilfe GmbH. 

Die „Waisenheimat“ gehört zu den ältesten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Witten. In der Stadt kennen sie zahlreiche Menschen noch immer besser unter dem Namen „Kinderheim Egge“. Das Kinderheim Egge, die „Waisenheimat", ist Teil einer Kooperation zwischen dem Landesjugendamt Westfalen-Lippe in Münster und verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen. Der Kooperationsverbund hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, in den jeweiligen Regionen nach geeigneten Eltern für besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche zu suchen.

Schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen dient die „Waisenheimat“ als Anlaufstelle. Außerdem bietet sie heil- und spielpädagogische Tagesgruppenarbeit als ambulante Form der Erziehungshilfe an. Investiert wird die Spende in eben diese Gruppenarbeit und kommt so direkt den Kindern und Jugendlichen zugute – eine gute Sache, wie ich finde. Fest steht nämlich: Kinder sind unsere Zukunft. Wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch uns gut. Wir von der LEG freuen uns darüber, dass unsere Spende die Entwicklung der Waisenkinder unterstützt.

Übrigens: Auch im Rahmen unserer Maßnahmen zum Quartiermanagement kümmern wir uns um den Nachwuchs – mit einem ganzjährigen Ferien- und Freizeitangebot für unsere kleinen Mieter.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

Dirk Marciniak

Dirk Marciniak
26.10.2010
15:00

Ein Herz für Kinder in Castrop

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Dirk Marciniak, ich leite das LEG-Kundencenter Castrop. In meinen mittlerweile zehn Jahren bei der LEG ist mir eins immer wieder positiv aufgefallen: Soziales Engagement gehört hier zur Unternehmenskultur wie die Currywurst ins Ruhrgebiet. Ein Beispiel: unsere Spende für den katholischen Kindergarten St. Marien in Castrop.

Ende Oktober  überreichte ich im Namen der LEG den symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro an Marlies Schulz, Leiterin des Kindergartens.

Der St. Marien Kindergarten gibt seinen drei- bis sechsjährigen Besuchern Tag für Tag Raum zum Spielen, Lachen und Lernen. Optimal und freundlich betreut werden die Kinder dabei von den angestellten Mitarbeitern, die mit viel Einsatz, Enthusiasmus sowie Kreativität bei der Sache sind. Jeden Montag ist hier Eltern-Kind-Nachmittag, aber auch für die Großeltern ist ein Tag in der Woche reserviert. Dank dieser „Mit-Mach-Tage“ erleben die Großen hautnah, wie gut man sich im St. Marien Kindergarten um ihren Nachwuchs kümmert. 

Die Spende wird in die Einrichtung des Kindergartens sowie in neue Spielsachen investiert und kommt so direkt den Kindern zugute. Wenn wir von der LEG dazu beitragen können, die Entwicklung der Kinder zu fördern und den Grundstein zu legen für ihren weiteren Werdegang, dann haben wir unser Ziel erreicht. Wir alle müssen die Welt von morgen im Heute gestalten, denke ich. Kinder sind unsere Zukunft – daher sollten ihre Erziehung, Betreuung und Förderung wichtige, aber vor allem selbstverständliche Aufgaben unserer Gesellschaft bleiben. Aus diesem Grund bieten wir von der LEG das ganze Jahr über speziell für unsere Mieterkinder ein umfangreiches Ferien- und Freizeitprogramm direkt in unseren Wohnquartieren an.

Machen Sie es gut!

Dirk Marciniak