Svenja Possecker
22.12.2011
15:42

Himmelshaus statt Kinosaal – Filmpremiere in Ratingen-West

Mein Name ist Svenja Poßecker. Ich bin die Veranstaltungskoordinatorin der LEG und habe die Filmpremiere in Ratingen-West mit organisiert. Im Vorfeld gab es viel zu planen, sogar mit der Deutschen Flugsicherung musste ich Kontakt aufnehmen, um uns das Open-Air-Kino genehmigen zu lassen. Denn der leistungsstarke Beamer, den wir verwenden wollten, hat die 30-fache Strahlkraft eines normalen Filmprojektors für den Hausgebrauch.

Eisiger Wind und etwas Regen waren jedoch leider nicht die besten Voraussetzungen für das Westler Open-Air-Kino am 8. Dezember 2011: Doch die rund 200 Besucher, die sich unter die überdachte Galerie des ersten Himmelshauses wagten, waren neugierig und trotzten dem schlechten Wetter –  mit gutem Grund: Der Film „Hier im mittendrin  –  WIR SIND RATINGEN-WEST“  über das Viertel wurde mit einem Hochleistungsprojektor direkt auf die fast 140 Meter entfernte Bauplane des gerade eingerüsteten Himmelshauses Jenaer Straße 14 und 16 projiziert.

Ein tolles Erlebnis sowohl für die Mieter und ihre Familien als auch für die LEG-Kollegen und alle Mitwirkenden vor Ort! Die über 900 Quadratmeter große Bildfläche machte das Filmvergnügen zu einem rekordverdächtigen Event!  Und so dicht zusammengedrängt in nachbarschaftlicher Runde  –  bei Glühwein, Bratwurst und dem West-Film  –  war die Kälte leicht zu ertragen. Die Bewohner der Weimarer Straße 6 und 8 steckten die Köpfe aus dem Fenster oder verfolgten das Spektakel von ihrem Balkon aus.

Ein weiteres Highlight an diesem Abend waren die Grußbotschaften, die im Vorfeld an eine LEG-E-Mail-Adresse verschickt und im Anschluss an den Film auf die Bauplane projiziert wurden. Viele Ratinger hatten die Aktion genutzt und ihre Botschaften an ihre Liebsten öffentlich gemacht. Einige Texte waren sehr rührend, und man konnte den Menschen in der Galerie ansehen, dass Zusammenhalt im Quartier ganz groß geschrieben wird. Von Liebesbekundungen über Danksagungen war alles dabei  –  ein schöner Abschluss für eine gelungene Veranstaltung! 

Der Film „Hier im mittendrin  –  WIR SIND RATINGEN-WEST“  von Patrick Waldmann und Martin Pfahl ist eine Hommage an das Viertel und seine Menschen. Sechs starke Frauen unterschiedlichen Alters machen sich darin auf die Suche nach der echten Identität ihrer Heimat, erzählen eindrucksvoll ihre persönlichen Geschichten und interviewen Mitbürger verschiedenster Herkunft zu ihrem Stadtteil. Der Film ist eine Initiative von Bürgern aus West und wurde mit den Mitteln von INFRA West, einer Kooperation zwischen der LEG, der Stadt Ratingen und einigen lokalen Schulen gefördert. 

Henning Beier
18.11.2011
15:19

Sankt Martin in Kreuztal

„LEG – gewohnt gut“: Unseren Slogan nehmen auch wir aus dem LEG-Mieterbüro Siegerland in Kreuztal wörtlich. Es ist für uns als größter Wohnungsgeber vor Ort auch selbstverständlich, Verantwortung in der Fritz-Erler-Siedlung zu übernehmen. 

So haben wir am 8. November 2011 den Laternenumzug des AWO-Kindergartens Südstraße, des Städtischen Kindergartens Fritz-Erler-Siedlung und der Gemeinschaftsgrundschule in Kreuztal gemeinsam mit dem Stadtteilbüro FES tatkräftig und finanziell unterstützt. Finanziell in Form von günstigen Brezeln: Gerade in der anstehenden Vorweihnachtszeit zählt für viele jeder Euro. Die Brezel konnten die Familien dank uns für nur 50 Cent erwerben.

Viel wertvoller ist aber sicherlich die tatkräftige Unterstützung: So hat unser Techniker, Peter Mrugalla, beim Auf- und Abbau der Brezel-Stände, bei der Installation der Beleuchtung und dem Aufbau der Tische tatkräftig angepackt. Als Mieterbetreuer hatte ich die große Ehre, den Laternenumzug mit meinem Auto, Warnblinkanlage und Warnlicht über den gesamten Eggersten Ring anzuführen und entgegenkommende Fahrzeuge zum Umkehren aufzufordern.

Neben dem Posaunenchor Fellinghusen, dem Liedersingen und den leckeren Brezeln hat die Freiwillige Feuerwehr Kreuztal einen Höhepunkt am Ende des Umzugs geschaffen: Hinter dem von der LEG neu errichteten Stadtteilbüro wurde eine Feuerschale aufgestellt und entzündet. Nachdem alle Lieder gesungen und die letzte Brezel gegessen waren, hat die Feuerwehr mit Blaulicht, Sirene, Wasser und Löschschaum das Feuer – vor allem für die Kinder – eindrucksvoll gelöscht.

Wir haben uns sehr gefreut, wieder beim Laternenumzug helfen zu können und werden auch im nächsten Jahr sicher wieder unterstützend tätig.

Henning Beier
12.11.2010
14:18

Tricks, Tore, und Trophäen – und Trikots von LEG

Jeder kann mitmachen“ hieß es am 25. September 2010, als die Mobile Jugendarbeit der Stadt Kreuztal den 1. Kreuztaler Soccer Cup ausrichtete. Insgesamt traten neun Fußball-Teams – mit Jugendlichen verschiedenster kultureller Hintergründe – zum Turnier an und spielten auf dem DFB-Platz am Schulgelände um die heiß begehrten Pokale.

Trotz des aufkommenden Regens bekamen die Zuschauer richtig guten Fußball zu sehen. Und unter den Anfeuerungsrufen der Streetworker zeigten die Kicker jede Menge Tricks und Tore. Klar, die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung gefiel nicht jedem – aber auch das tat der tollen Stimmung keinen Abbruch.

Der Soccer Cup bildete den Abschluss der „Sondierungsphase“ der Mobilen Jugendarbeit, die im Mai dieses Jahres startete. Das Besondere dieser Jugendarbeit ist, wie ich finde, dass man in Kreuztal auf die jungen Menschen zugeht und es ihnen so einfach wie möglich macht, Betreuungs- und Betätigungsangebot anzunehmen.

„Wir erfahren viel schneller mehr über die Bedarfe der Jugendlichen, wenn wir sie an ihren Plätzen aufsuchen und können so auch schneller reagieren, wenn Unterstützung von unserer Seite aus nötig ist. In den nächsten Wochen werden wir die Ergebnisse unserer Arbeit der letzten Monate zusammentragen und im Sozialausschuss der Stadt Kreuztal vorstellen.", so Frank Weber – er leitet federführend gemeinsam mit Daniela Hilgendorff den Bereich der Mobilen Jugendarbeit im Stadtgebiet.

Am Turniertag selbst konnte man gut sehen, dass Sport (und vor allem der Fußball) sprachen- und kulturübergreifend funktioniert – und Jugendliche unterschiedlichster Kultur, Religion und Charaktere verbindet kann.

Somit war der 1. Kreuztaler Soccer Cup für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Grund genug für das LEG-Team, sich ebenfalls an diesem Event zu beteiligen. So ließ man für jeden teilnehmenden Spieler ein LEG-Leibchen und für alle beteiligten Mannschaften jeweils einen LEG-Fußball springen …

Henning Beier

LEG Wohnen NRW GmbH
Mieterbüro Siegerland
Eggersten Ring 18
57223 Kreuztal
Tel. 0 27 32 / 20 49 87
Fax 0 27 32 / 2 84 49
henning.beier[at]leg-nrw.de

Brigitte Unverferth
02.11.2010
16:12

Wir unterstützen AGB-Sprachförderung bei Migrantenkindern

Sind wir mal ehrlich: Leichter im Leben hat es der, der mit Worten umgehen kann, der sich oder seine Meinung „gut verkauft“ – ob im Beruf oder im Alltag. Wer ein Händchen für Sprache hat, wird leider oft allein deswegen besser behandelt und ernst genommen. Das ist meine Meinung. 

Aber nicht jeder wurde als großer Redner geboren. Und bei Grammatik und Co. kommen längst nicht nur Schüler ins Straucheln. Gerade Menschen mit Migrationshintergrund verzweifeln oft genug an den Eigenarten der jeweiligen Landessprache – und können damit ungewollt in soziale Schwierigkeiten geraten. 

Als Eigentümerin der ehemaligen Fabrikanlage „Salzmannbau“ im Düsseldorfer Stadtteil Bilk hat die LEG dort ein denkmalgeschütztes Zuhause für verschiedene Künstler, Sozial- und Kulturbüros geschaffen – und mit weiteren Wohnungsgesellschaften neuen Wohnraum für zahlreiche Familien. 

Insgesamt 2.000 Menschen aus 21 Nationen wohnen auf dem Gelände um den historischen Salzmannbau, davon zahlreiche Kinder und Jugendliche. Insbesondere die Kinder unterstützt der Verein AGB (Link: www.die-agb.com), Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V., der ebenfalls im Salzmannbau ansässig ist. 

Die AGB arbeitet eng mit allen Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie sämtlichen Schulen im Wohnquartier zusammen, wird von der Stadt, dem Land, der „Aktion Mensch“ und anderen gefördert. Auch wir von der LEG machen uns regelmäßig stark bei sozialen Projekten, unterstützen dabei auch die Arbeit der AGB in Bilk.  

So haben wir Mitte September 2010 Herrn Dr. Michael Kiefer von der AGB einen symbolischen Scheck über 2.500 Euro überreicht. Er ist verantwortlich für die Arbeitsbereiche Projektentwicklung, Sprachförderung und Bildungsangebote. 

Investiert wird die Spende in erster Linie in Sprachförderprogramme. Die Mitarbeiter der AGB konnten bereits ein umfassendes Förderkonzept entwickeln – und geplante Sprachförderkonzepte bereits erfolgreich in Kurse umsetzen! Wir freuen uns sehr, wollen Menschen helfen, leichter durchs Leben und den Alltag zu kommen. Jeder soll ernst genommen werden. Wir alle haben eine würdevolle Behandlung und Respekt verdient.

Machen Sie es gut!

Dirk Marciniak
27.10.2010
16:00

Wir machen uns stark für Waisen in Witten

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt Neues zum Thema soziales Engagement der LEG. Diesmal haben wir in Witten den Verein „Waisenheimat“ unterstützt.

Ein symbolischer Scheck über 600 Euro ging Ende Oktober 2010 an Dorothea Kaltenhäuser, Geschäftsführerin der Waisenheimat stationäre und teilstationäre Kinder und Jugendhilfe GmbH. 

Die „Waisenheimat“ gehört zu den ältesten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Witten. In der Stadt kennen sie zahlreiche Menschen noch immer besser unter dem Namen „Kinderheim Egge“. Das Kinderheim Egge, die „Waisenheimat", ist Teil einer Kooperation zwischen dem Landesjugendamt Westfalen-Lippe in Münster und verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen. Der Kooperationsverbund hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, in den jeweiligen Regionen nach geeigneten Eltern für besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche zu suchen.

Schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen dient die „Waisenheimat“ als Anlaufstelle. Außerdem bietet sie heil- und spielpädagogische Tagesgruppenarbeit als ambulante Form der Erziehungshilfe an. Investiert wird die Spende in eben diese Gruppenarbeit und kommt so direkt den Kindern und Jugendlichen zugute – eine gute Sache, wie ich finde. Fest steht nämlich: Kinder sind unsere Zukunft. Wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch uns gut. Wir von der LEG freuen uns darüber, dass unsere Spende die Entwicklung der Waisenkinder unterstützt.

Übrigens: Auch im Rahmen unserer Maßnahmen zum Quartiermanagement kümmern wir uns um den Nachwuchs – mit einem ganzjährigen Ferien- und Freizeitangebot für unsere kleinen Mieter.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

Dirk Marciniak