Direkte Ansprechpartner vor Ort: Wir betreuen unsere Kunden persönlich
Ich heiße Andreas Smarzly und bin als Hauswart für die LEG-Bestände in Plettenberg, Herscheid, Werdohl und Neuenrade zuständig. In meinem beruflichen Alltag zeige ich unseren Interessenten Wohnungen. Ich mache Wohnungsabnahme und -übergaben, koordiniere Handwerker und mache kleinere Instandhaltungsarbeiten selbst. Ich arbeite gern für unsere Kunden direkt vor Ort. Manchmal fragen mich die Mieter sogar bei persönlichen Problemen nach meiner Meinung, und wenn es mal Meinungsverschiedenheiten gibt, schlichte ich.
Bei meiner täglichen Arbeit stelle ich immer wieder fest, wie wichtig es für unsere Kunden ist, einen direkten Ansprechpartner vor Ort zu haben. Sei es, dass ein Mieter Probleme mit einem nicht funktionierenden Briefkastenschloss hat, oder dass ich von Kunden angesprochen werde, was zu tun ist, wenn sich die Bankverbindung ändert. Ich bin der erste Ansprechpartner, da ich ständig vor Ort bin – und machmal auch einfach der Kumpeltyp mit einem offenen Ohr.
Damit unsere Mieter sich weiterhin wohl fühlen, freue ich mich, dass die LEG auch in Zukunft Mieterbüros vor Ort unterhält, und wir somit ganz nah an unseren Kunden sind – an Mietern und Mietinteressenten. Es ist schön, einen so abwechslungsreichen Job zu machen. Meine Aufgaben sind vielfältig und fordern mich jeden Tag aufs Neue. Meine Arbeit macht mir viel Spaß.
Unsere Multitalente vor Ort: die Hauswarte der LEG
Eben noch repariert er den Wasserhahn, wechselt ein Türschloss oder die Glühbirnen im Treppenhaus und im Außenbereich – im nächsten Moment pflegt, reinigt und überwacht der Hauswart die Anlagen und Einrichtungen, damit die Sicherheit im und am Haus für unsere Mieter jederzeit gewährleistet ist. Zudem kontrolliert er regelmäßig die Allgemeinräume der Häuser, ob dort nicht Sperrgut oder sonstige Gegenstände, wie Autoreifen oder andere brennbare Materialien, abgestellt worden sind, denn diese können für alle Mieter zu einer Gefahr werden.
Doch die Hauswarte der LEG kümmern sich nicht nur um „Müll-Ablagerungen“ oder zeitnahe Reparaturen, sie unterstützen auch die Kundenbetreuer und Vermieter bei der Vorbereitung und dem Abschluss von Mietverträgen und übernehmen Wohnungsbesichtigungen mit den Mietinteressenten. Zudem führen sie Wohnungsabnahmen und -übergaben durch und erstellen die zugehörigen Protokolle. Sie lesen die Messgeräte für die Betriebskosten ab, beauftragen im Rahmen des Budgets Kleinreparaturen in verschiedenen Gewerken und unterstützen und kontrollieren die Handwerksfirmen bei ihrer Arbeit.
Aufgrund ihrer breit gefächerten Tätigkeitsfelder müssen unsere „Allrounder“ vor Ort einige Fähigkeiten mitbringen, um ihre vielfältigen Aufgaben zu meistern. Sie haben technisches Wissen in verschiedenen Gewerken und sind sicher im Umgang mit Kunden und Handwerkern. Sie arbeiten selbstständig, sind belastbar und zuverlässig. Neben wohnungswirtschaftlichen Kenntnissen zum Mietvertrag, zur Betriebskostenabrechnung, Instandhaltung oder Inkassotätigkeit, zeichnet sie eine hohe Kundenorientierung und Servicebereitschaft aus. Auch verfügen sie über EDV-Kenntnisse und sind in ihrem Betreuungsgebiet mobil.
Doch unsere Hauswarte bringen auch soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit oder Konflikt- und Durchsetzungsvermögen, mit. Denn sie sind nicht nur für alle Mieter der schnell erreichbare, erste Ansprechpartner vor Ort, sondern fungieren oftmals auch als „Seelentröster" bei kleinen Problemen innerhalb der Mieterschaft – aber auch innerhalb von Familien. Der Hauswart ist für alle LEG-Mieter der zuverlässige „Kümmerer" vor Ort, der sich Gedanken macht, wenn er sieht, dass ein Briefkasten überläuft. Der in der Nachbarschaft nachfragt, ob der Mieter vielleicht verreist ist oder ob gar etwas passiert sein kann. Er ist vor Ort präsent und hat auch außerhalb der offiziellen Besuchszeiten ein offenes Ohr für die großen und kleinen Probleme, Nöte und auch Konflikte der Mieter, die er selbst bearbeitet, weiterleitet oder versucht zu schlichten. Ein echtes Multitalent eben, das sich um alle Belange rund um die Kundencenter der LEG sorgt.
Rückblick 10 Jahre INFRA WEST
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,
vor knapp zehn Jahren gründeten die Stadt Ratingen, das Immobilienunternehmen LEG und die ortsansässigen Schulen gemeinsam das engagierte Projekt INFRA WEST, das die Kurzform für ‚Initiativen für Ratingen West’ von Anfang an als Namen trägt. Seitdem arbeiten alle Beteiligten mit außergewöhnlich großem Engagement daran, die Bewohner und Institutionen von West besser miteinander bekannt zu machen und ihre gemeinsamen Interessen zu nutzen. Die Schüler des Stadtteils sehen sie dabei als kompetente und kreative Partner.
Wir blicken in diesem Jahr auf die erste Dekade INFRA WEST zurück und stellen mit Stolz fest, dass die Geschichte unseres Projekts eine echte Erfolgsstory ist. Wir haben unter diesem Projektnamen erfolgreich die vorhandenen Strukturen genutzt und ausgebaut. Eine Grundvoraussetzung für das Gelingen unserer Bemühungen war eine wichtige, wenn auch simple Einsicht: Wir haben erkannt, dass die Schulgemeinde aus mehr als ‚nur’ Schülern besteht. Sie ist ein Gefüge aus Eltern, Verwandten und Bekannten. Mit ihr als Ausgangspunkt hatten wir von Beginn an eine gute und breite Basis für unser Projekt. Die preisgekrönte Schulkabarett-Gruppe ‚Westhäkchen’, die Technik AG des Bonhoeffer-Gymnasiums und die ZeltZeit, die seit 1998 die Ratinger zu Pfingsten an den Grünen See lockt, sind nur einige der Projekte, die durch unsere Kooperation entstanden sind. Ihr Erfolg spricht für unser Konzept.
INFRA WEST hat auch in den Jahren 2007 und 2008 mit seinen sozialen Projekten den Austausch gefördert. Dafür steht besonders das Projekt ‚Info Treffpunkt West’. Das neue Stadtteilbüro hat die Probephase erfolgreich durchlaufen und ist zur festen Instanz und Anlaufstelle für die Menschen in West geworden. Hier informieren sie sich über Krabbelgruppen, Sportangebote, Mutter-Kind-Kuren und vieles mehr. Die Mitarbeiter helfen allen Besuchern gerne weiter. Neben wichtigen Informationen vermitteln sie Ansprechpartner, vereinbaren Termine, stellen Kontakte her und geben ihren Kunden das gute Gefühl menschlicher Nähe.
Bei Kindern ist es besonders wichtig, ihre Kreativität zu fördern und sie mit ihren Begabungen nicht sich selbst zu überlassen. An der Martin-Luther-King Gesamtschule rief man deshalb 2007 ein Kreativprojekt ins Leben, das junge Talente fördert. Die Kinder der Klassen fünf bis acht erprobten sich an den wöchentlichen Terminen im freien Umgang mit verschiedenen Materialien. So erschaffte jedes Kind seine eigene Welt und verwirklichte sich selbst.
Für die Vermittlung unterschiedlicher Standpunkte setzten sich die Mitarbeiter der Projekte ‚Mediation’ und die ‚Streitschlichter’ der Martin-Luther-King-Gesamtschule ein. In beiden Projekten zeigte man den Kindern und Jugendlichen, wie sie Konflikte durch Gespräche lösen und somit auf Gewalt verzichten. Dadurch, dass bei den ‚Streitschlichtern’ die Schüler selbst zu Vermittlern werden, ist das Projekt besonders nachhaltig. Daher wurde es auch 2008 weiter geführt.
Auch die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften in West gehen aufeinander zu und laden sich gegenseitig zu ihren Veranstaltungen ein. Einen großen Schritt machte dabei der jüdische Kulturverein ‚Schalom’, der aktiv das Gespräch mit Christen und Muslimen sucht. Ob Rosch Ha-schanah, Pessachfest oder Jom Kippur, zu allen Feierlichkeiten nahmen auch Andersgläubige die Einladung gerne an. Auch auf unserem gemeinschaftlichen Weihnachtsmarkt trafen sich 2007 und 2008 nach monatelangem Basteln und Proben die verschiedenen Religionen und Kulturen von West harmonisch zusammen – und tauschten sich rege aus.
Sogar Schmuck ist durch INFRA WEST schon entstanden. Denn Teil der Initiative ist auch die Förderung des Kurses Sozialwissenschaften der Klasse neun des Bonhoeffer-Gymnasiums. Als die LEG begann, das erste ‚Papageienhaus’ in West zum ‚Himmelshaus’ zu modernisieren, entwickelten die Schüler die Idee, aus den alten, bunten Fassadenteilen Schmuck herzustellen und an die Bewohner des Stadtteils zu verkaufen. Dabei halfen über Eltern und Bekannte viele Menschen und Firmen mit. Der Schmuck ist mittlerweile ausverkauft.
INFRA WEST spiegelt als Initiative im Kleinen wieder, was sie selbst im Großen – dem Stadtteil West – bewirken will. Dabei bringen sich alle Beteiligten wirtschaftlich und menschlich ein. Rund 200.000 Euro investierte die Stadt, rund eine halbe Million Euro gab die LEG in den vergangenen zehn Jahren hinzu. Nicht bezahlbar sind die übrigen Investitionen wie Ideen, Freizeit und das Herzblut der Projektbeteiligten und ehrenamtlichen Helfer, die sich in die Projekte einbringen.
Die ZeltZeit ist zu einem Aushängeschild unserer Bemühungen geworden. Sie macht eindrucksvoll deutlich, wie gut sich die verschiedenen Institutionen miteinander vernetzt haben. Die Jubiläums-ZeltZeit zog in ihrem zehnten Jahr die Rekordbesucherzahl von rund 15.000 Menschen an den Grünen See. Mittlerweile ist sie eins der bedeutendsten Kultur- und Kabarett-Festivals in NRW, doch daran mussten alle Beteiligten hart arbeiten. Der Erfolg der Veranstaltung beruht nicht zuletzt auf einem farbenfrohen Cocktail aus lokaler und überregionaler Kultur. Die Hauptakteure sind neben Größen wie Herbert Knebel die Ratinger selbst. Ob beim Trödelmarkt, bei sportlichen Wettkämpfen wie dem ZeltZeit-Lauf oder bei den Vorführungen lokaler Künstler – die ZeltZeit vereint lokale Kompetenzen und bringt Menschen dazu, sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu schaffen.
Nach zwei weiteren erfolgreichen Arbeitsjahren von INFRA WEST ziehen wir zufrieden das Fazit, dass Ratingen West einen guten Ruf verdient. Es ist höchste Zeit, dass dieser Standort auch von der breiten Öffentlichkeit so wahrgenommen wird, wie er wirklich ist: positiv, innovativ und auf der Höhe seiner Zeit. Die Menschen in West haben ihren Stadtteil schon vor langer Zeit angenommen und mitgeholfen, ihn zu dem zukunftsfähigen Standort zu machen, der er heute ist. Sie alle leben gerne hier, denn sie wissen um seine zahlreichen Qualitäten.
Hilfe zur Selbsthilfe – LEG baut Dorf in Indien
Ich freue mich immer wieder, wenn ich ein Beispiel für nachhaltige Entwicklungshilfe sehe. Zu häufig versickern Gelder auf dem Weg zu den Bedürftigen. Oder die Hilfe setzt zu kurzfristig an und lässt die Menschen danach wieder allein mit Dingen, mit denen sie eigentlich gar nicht zurechtkommen.
Die LEG hat mit einer Spende in Höhe von über 50.000 Euro an die DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. ) 120 Familien ein neues Zuhause gegeben. Das ist eine beachtliche Bilanz. Wie das möglich ist? Die Häuser werden vorwiegend in Eigenleistung der Bewohner erbaut. Dies spart nicht nur Geld, da die Arbeitskraft von denjenigen genutzt wird, die später in diesen Wohnungen leben werden. Es gibt den Menschen auch das Gefühl, etwas Eigenes geleistet und nicht Almosen angenommen zu haben.
Das LEG-Dorf entsteht im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu und umfasst 120 Häuser. In den Gemeinden Kottakuppam und Marakkanam gehören die meisten Bewohner der Volksgruppe der Dalits an. Die sogenannten ‚Unberührbaren’ finden in ihren neuen Häusern Schutz vor Stürmen, extremer Sonneneinstrahlung und den Regenfluten des Monsuns. Außerdem bedeutet das neue Zuhause für die Dalits eine Verbesserung ihres sozialen Status. Denn die ‚Unberührbaren’ stehen im indischen Kastensystem auf der untersten Stufe. Ihre Situation verbessert sich durch einen festen Wohnsitz und eine feste Adresse beträchtlich. Innerhalb der neu entstehenden Gemeinde werden zudem nachbarschaftliche und generationenübergreifende Kooperationen gefördert. Die Eigeninitiative sorgt dafür, dass kein Neid aufkommt.
Die Ziegelbauten sind zweckmäßig eingerichtet. Die 25 bis 30 Quadratmeter großen Häuser sind je nach Größe der Familie mit Küche, Toilette und Veranda ausgestattet. Der Bau eines Hauses kostet circa 1.200 Euro. Finanziert wird dieses Projekt zu einem Drittel durch einen Kredit, der zurückgezahlt werden muss. Die anderen beiden Drittel setzen sich aus Eigenleistungen und einem Zuschuss zusammen.
Ein solches Projekt passt gut zur LEG, denn das Unternehmen kann hier seine Erfahrungen im Städtebau und der Wohnungswirtschaft prima weitergeben. Mit Hilfe der DESWOS schafft die LEG mit der Spende für 120 benachteiligte Familien in Indien ein sicheres Heim. Ein Projekt, das hoffentlich viele Nachahmer findet!
Carolin Gauglitz
Bereich Unternehmenskommunikation
LEG Management GmbH
Tel. 02 11 / 45 68-345
carolin.gauglitz[at]leg-nrw.de



