Logos für Wohnquartiere: Der erste Eindruck zählt
Bei Mercedes ist es der Stern, bei Bayer das Kreuz, bei Shell die Muschel; gute Logos sind individuell, einfach und einprägsam. Neben den großen Marken-Logos stiften auch individuelle Projekt-Logos Identität. Markenzeichen für Wohnquartiere sorgen beispielsweise dafür, dass sich Mieter und Wohnungsinteressenten mit der Siedlung identifizieren. Deshalb entwickelt die LEG Logos für ausgesuchte Viertel, die Sympathie wecken und Wohlgefühl vermitteln.
„Das erste, was ein neuer Kunde im Regelfall vom Unternehmen sieht, ist das Logo“, sagt Jens Schönhorst, Leiter der Unternehmenskommunikation. Allein dieser erste Eindruck entscheidet darüber, ob der Wohnungsinteressent sich gut aufgehoben fühlt. „Es geht darum, das eigene Unternehmen zu positionieren und dem Kunden eine Marke mit hochwertigen Produkt- und Dienstleistungseigenschaften sowie Qualitätsmerkmalen zu bieten.“ Während das Firmenlogo das gesamte Unternehmen der breiten Öffentlichkeit präsentiert, sind die Erkennungszeichen für Wohnquartiere maßgeschneidert auf die Klientel vor Ort. Doch der Anspruch an die Sielungslogos ist genauso hoch, wenn nicht höher. Sie müssen ins Corporate Design passen. „In ihrer Gestaltung offenbart sich die ganze Firmenphilosophie, das Gesicht des Unternehmens“, so Schönhorst. „Zudem spiegeln sie die unverwechselbaren Charakteristika der Siedlungen und des jeweiligen Umfelds wider.“
Multifunktional und multimedial
Das Wohnquartier ins rechte Licht rücken, es unverwechselbar machen und hervorheben. Das sind die Ziele der Siedlungslogos. „Der visuelle Reiz muss auf den ersten Blick überzeugen“, erläutert der Kommunikationsexperte. „Farben und Formen definieren wir entsprechend des Firmen-Images und der Gegebenheiten vor Ort. Die Erkennungszeichen sind in allen Medien einsetzbar – im Print-Bereich, im Internet, für Schilder, Plakate und auch Autowerbung.
Kunden wählen ihr Logo
„Wenn die Mieter das Logo ihrer Siedlung selbst wählen, ist die Akzeptanz am größten“, erläutert Jens Schönhorst. Erst kürzlich stimmten die Bewohner des Europaviertels in Essen-Bergmannsfeld über das neue Erkennungszeichen ihres Wohnquartiers ab. Auch die Auswahl des KARREE colori-Logos in Recklinghausen erfolgte durch Bewohnerbeteiligung. Dort gestaltete der Objektkünstler Friedrich Ernst von Garnier bis 2007 im Rahmen der Modernisierung 196 Mehrfamilienhäuser mit einem besonderen Farbkonzept. Jedes Gebäude in der historischen Zechensiedlung hat einen individuellen Grundton, auf den weitere Farben mit einem Fellhandschuh aufgetragen wurden. Das Logo mit der bunten Farbpalette symbolisiert diese Farbgebung. Die Bewohner der Siedlung in Dorsten, Wulfen-Barkenberg, reichten im Rahmen eines Namens- und Logowettbewerbs zahlreiche kreative Vorschläge bei der LEG ein und wählten während einer großen Sommerparty ihre Favoriten aus. ‚Kunterbuntmeile’ heißt das Wohnquartier nun, weil die modernisierten Gebäude in verschiedenen Farben gestrichen sind. Das auserwählte Logo zeigt die besondere Farbgestaltung der Häuser in vertikaler Form, so dass sie wie moderne Stadtvillen wirken.
Grundriss und Hausform als Grundlagen
Farbe spielt auch im Logo des Dortmunder MeylantViertels eine große Rolle. Das Erkennungszeichen greift den neuen Anstrich der in den 1960er Jahren errichteten Gebäude auf. Grundlage des Logos ist der Grundriss des Wohnquartiers. Die einzelnen Bereiche der Siedlung sind zu farbigen Punkten stilisiert. Treffpunkte erhielten kräftige bunte Farben. Beim Logo der Resser Mark in Gelsenkirchen dominiert die Form der Häuser. Zudem signalisiert das Erkennungszeichen die idyllische Lage der Siedlung inmitten üppiger Grün- und Waldflächen.
Kooperation mit Zoom Erlebniswelt
Im Logo der Gelsenkirchener Zoosiedlung begegnen sich Giraffe und Eisbär. Auslöser für das ungewöhnliche Treffen ist die Kooperation zwischen dem Mieterzentrum Gelsenkirchen, das die Zoosiedlung betreut, und der gegenüber liegenden ‚Zoom Erlebniswelt’. Sie begann 2005 mit der Patenschaft des Wohnungsunternehmens für den Eisbären Elvis und setzte sich fort in der neuen Fassadengestaltung des Quartiers. Auf den Giebelseiten der Gebäude sind Tiere der ‚Zoom Erlebniswelt’ abgebildet. Sie haben im Logo wie auch in natura keine Eingrenzungen. Die Farbe Orange ist die Grundfarbe der ‚Zoom Erlebniswelt’ und wurde in gegenseitigem Einvernehmen ins Erkennungszeichen der Siedlung integriert. Was die Bewohner besonders freut: Das Mieterzentrum ließ Emaille-Schilder mit dem neuen Logo an den Hauseingängen der Zoosiedlung installieren.
Luft, Wasser und Sonne setzen Zeichen
Auch das Logo des größten Niedrigenergiehauses in NRW hat einen hohen Wiedererkennungswert und engen Bezug zur Immobilie. Es reflektiert die helle Fassadengestaltung des Himmelshauses in Ratingen West mit weißem Aluminium und roten Glasflächen. Ebenso nimmt es die Luft- und Wasser-Bilder des Bremer Farbdesigners Hans-Albrecht Schilling und des Dortmunder Architekten Andreas Hanke auf, die den Weg durch das Gebäude weisen. Transparenz und Leichtigkeit sind Merkmale des Logos wie auch Leitlinien der Mitte 2008 abgeschlossenen Modernisierung des 14-geschossigen Himmelshauses. Bei der Fordsiedlung in Köln-Niehl stehen Sonne und Wärme im Mittelpunkt. Das Land fördert ihre energetische Modernisierung im Rahmen des Projekts ‚50 Solarsiedlungen in NRW’. Deshalb ist die aufgehende Sonne das Markenzeichen des 1950/51 errichteten Wohnquartiers.
Kleines Zeichen mit großer Wirkung
„Die Resonanz unserer Mieter auf die Logos ist durchweg positiv“, resümiert Jens Schönhorst. „Sie stärken das ‚Wir-Gefühl’ in den Siedlungen und damit das nachbarschaftliche Verhältnis. Für Mietinteressenten sind sie ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, das die herausragenden Eigenschaften der jeweiligen Siedlung betont.“ Ein kleines Zeichen mit großer Wirkung also, das in Mietern und Neumietern positive Emotionen weckt.
Weitere Informationen
Jens Schönhorst
Bereichsleiter Unternehmenskommunikation
LEG Management GmbH
Tel. 02 11 / 45 68-329
jens.schoenhorst[at]leg-nrw.de









