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22.06.2011

Politik und Mieter feiern den offiziellen Modernisierungstart des zweiten und dritten LEG-Himmelshauses in Ratingen-West

Die LEG hält ihr Versprechen: Auch das zweite und dritte „Papageienhaus“ in Ratingen-West wird nun zum LEG-Himmelshaus. Zum offiziellen Modernisierungsstart der energetischen Verwandlung lud die LEG die örtliche Politik und die LEG-Mieter zu einem feierlichen Auftakt ein. Vormittags sprachen Harald Birkenkamp, Bürgermeister der Stadt Ratingen, Thomas Hegel, Sprecher der LEG-Geschäftsführung und Stefan Lohwasser, Vorstand des Generalunternehmers B&O.

Größtes Niedrigenergiehaus-Projekt in NRW

Damit auch Himmelshaus zwei und drei zum Niedrigenergiehaus werden, dämmt die LEG die Kellerdecke, das Flachdach sowie die Fassade und tauscht alle Fenster durch neue isolierverglaste Kunststofffenster aus. Thomas Hegel, Sprecher der LEG-Geschäftsführung: „Die energetische Erneuerung nach der aktuellen Energieeinsparverordnung EnEV reduziert den Jahreswärmebedarf der Wohngebäude erheblich und hilft, den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Damit sparen die Bewohner Heizenergie – ein Vorteil, der durch die steigenden Energiepreise immer wichtiger wird.“ Im zweiten Himmelshaus reduziert sich der CO2-Ausstoß um 312,46 Tonnen pro Jahr, im dritten Himmelshaus um 310,17 Tonnen pro Jahr. Die neue energiesparende und modern gestaltete Vorhangfassade verändert das Aussehen und den Charakter der Häuser deutlich und macht aus „Papageienhäusern“ strahlend weiße „Himmelshäuser“. Im Zuge dessen erneuert das Immobilienunternehmen auch die Blitzschutzanlagen, die Balkongeländer, die vertikalen Wasserleitungen in der Küche und die Hauseingangstüren. Die neuen großzügigen Hauseingangsbereiche erhalten neue, tiefere Briefkastenanlagen und ebenerdige, barrierearme Zugänge. Neue – erstmalig montierte – Vordächer ergänzen das Gestaltungskonzept.

Sicherheit zählt

Wie im bereits modernisierten ersten Himmelshaus werden auch im zweiten und dritten Himmelshaus Videokameras installiert. Transponder statt herkömmlicher Schlüssel steigern die Sicherheit. Und die Gegensprechanlage kann sogar noch mehr: Sie erkennt, ob ein Besucher an der Haus- oder an der Wohnungstür klingelt. „Das passt hervorragend ins Sicherheitskonzept“, betont Thomas Hegel. Im zweiten Himmelshaus richtet die LEG ein weiteres Hauswartbüro ein; im dritten Himmelshaus verlegt die LEG das Hauswartbüro vom ersten Stockwerk ins Erdgeschoss. „Damit stellen wir eine optimale Mieterbetreuung sicher und führen das Bewirtschaftungskonzept konsequent weiter“, so Thomas Hegel.

LEG hält Zeitplan ein

Die Modernisierungsarbeiten des zweiten Himmelshauses (Jenaer Straße 14 und 16) begannen Anfang Juni und dauern bis Juli 2012; die des dritten Himmelshauses (Berliner Platz 2 und 4) dauern voraussichtlich von September 2011 bis Oktober 2012. „Somit halten wir auch den von uns im Jahr 2007 aufgestellten Zeitplan ein, die Himmelshäuser bis 2012 zu modernisieren“, sagt Thomas Hegel.

Umfangreiche Investitionen

Für die Modernisierung der insgesamt 478 Wohnungen (239 je Haus) investiert die LEG insgesamt rund 10,2 Millionen Euro. Gemeinsam mit den Himmelshäusern investierte die LEG in den vergangenen zehn Jahren insgesamt weit über 50 Millionen Euro in den Stadtteil Ratingen-West und modernisiert damit rund 1.700 Wohnungen, also fast 2/3 des kompletten Bestandes. Die Wohnungen des zweiten Himmelshauses sind öffentlich gefördert. Die Miete steigt aufgrund der umfangreichen Investitionen von durchschnittlich 4,52 Euro auf durchschnittlich 5,66 Euro pro Quadratmeter im Monat. Die Heizkosten sinken jedoch: Aufgrund der effektiven Wärmedämmung sinkt der Jahreswärmebedarf der Gebäude, so dass eine Energieeinsparung von zirka 0,56 Euro pro Quadratmeter im Monat möglich ist.

Gute Informationen für alle Bewohner

Die LEG-Mieter wurden vorab zunächst schriftlich über alle Schritte der Modernisierung informiert. Anschließend besuchten Mitarbeiter der LEG die Bewohner des zweiten Himmelshauses persönlich und informierten sie etagenweise in kleinen Gruppen über die Farbgestaltung, zeigten Materialbeispiele der Alucobond-Fassade, besprachen die Installation der Videokameras und die technischen Details des Klingeltableaus sowie der Transponder. Für die weitere Bauzeit bieten B&O- sowie LEG-Mitarbeiter gemeinsam regelmäßige Sprechstunden auf der Baustelle an.

Mieter feiern ihre Himmelshäuser

Beim Mieterfest am Nachmittag erwarten die Besucher auf dem Berliner Platz leckere Grillwürstchen, köstliche Pizza und kühle Getränke. Ein besonderer Höhepunkt ist der LEG-Human-Kicker, an dem sich sechsköpfige Mannschaften spontan spannende Ball-Duelle liefern. Der akrobatische Auftritt des Stadtteilzirkus Pfiffikus bringt zusätzliche Bewegung in das Fest. Bea Zikeli, Schülerin der Klasse 12 des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und Mitglied der Theatergruppe „Girls‘ Destination“, setzt mit ihrem Solo-Gesang einen emotionalen Akzent. Extra für die Kinder steht die LEG-Hüpfburg bereit, auf der sich die kleinen Energiebündel nach Herzenslust austoben. An der Torwand trainieren sie ihre Schusstechnik und stellen ihre Treffsicherheit eindrucksvoll unter Beweis. Eine Kinderschminkerin der LEG verwandelt die kleinen LEG-Mieter zudem in bekannte Comic-Helden und bunte Fabelwesen.

Fotos:

Gerne stellen wir Ihnen Fotomaterial auf www.leg-nrw.de/Unternehmen/Presse zur Verfügung: Fotos des offiziellen Starts heute ab 11.30 Uhr, Fotos vom Mieterfest heute ab 17.00 Uhr.


Ihre Ansprechpartner:
Uwe Steinbach,

LEG-Niederlassungsleiter Düsseldorf, Tel. 0 21 02 / 94 52-12

Sascha Wastrauk,

LEG-Kundencenterleiter Ratingen, Tel. 0 21 02 / 94 52-29

Carolin Gauglitz,

LEG-Pressereferentin, Tel. 02 11 / 45 68-345, Mobil 01 72 / 2 64 79 21


Über die LEG
Die LEG ist mit mehr als 90.000 Mietwohnungen und rund 250.000 Mietern eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist sie mit zehn Niederlassungen, 14 Kundencentern und rund 100 Mieterbüros flächendeckend und mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort vertreten. Mit rund 800 Mitarbeitern erzielte die LEG im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von mehr als 560 Millionen Euro.